16. Hafenkran

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Vor sich sehen Sie einen Nachbau des Hafenkrans von Haltern. Das Original stand vor etwa 400 Jahren an der Lippe. Damals wurden schwere Güter oft auf dem Wasser transportiert. Das waren unter anderem Lebensmittel und Rohstoffe in 200kg-Fässern sowie bis zu drei Tonnen schwere Sandsteinquader für Maurer und Bildhauer.

Münster war ein großer Warenumschlagplatz, besaß aber damals noch keinen eigenen Hafen. Darum diente die Hansestadt Haltern als Umlade-Station für die Waren auf dem Weg vom Rhein über die Lippe nach Münster. Diese Waren kamen aus ganz Europa.

Im Jahr 2002 wurde der Sieben-Teufels-Turm 500 Jahre alt. Das nahm der Halterner Heimatverein zum Anlass der Stadt ein Geschenk zu machen. Nach langer Überlegung kam Heinz Prohl – damals der Vorsitzende – auf die Idee, den mittelalterlichen Hafenkran nachzubauen.

Man baute ein Modell, suchte Sponsoren und wurde schließlich bei der Gelsenwassser-AG und anderen lokalen Unternehmen fündig. Diese beteiligten sich mit Geld- und Sachspenden.

Man legte man größten Wert darauf, dass der Kran voll funktionstüchtig und originalgetreu aufgebaut wurde.

Damals mit dabei war Joseph Kalfhues, der eine wichtige Rolle bei der Erbauung des Hafenkrans spielte.

Mit einem Vertreter der Gelsenwasser AG ging er in den Wald und durfte sich passende Bäume aussuchen, die anschließend gefällt wurden.

Mithilfe von Joseph Bußmann und Joseph Scheideler baute er den Hafenkran zusammen.

Soweit Joseph Kalfhues zum Aufbau des Hafenkrans.

Dieser Podcast wurde von Dilara G., Jonas G. und Yannik B. im Grundkurs Geschichte der Jahrgangsstufe 12 des Joseph-König-Gymnasium Haltern am See im Schuljahr 2014/15 verfasst.

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